Die Historie
1789 erbaut, beherbergte das Gebäude der Familie Düllo zunächst eine Bäckerei, ein Kolonialwarengeschäft sowie die Post. Die Bäckerei wechselte später auf den Klosterhof in Marienfeld.
Um 1900 erfolgte der Anbau mit Türmchen an das ursprüngliche Langhaus unter Leitung von Anton Viehmeier, dem Sohn aus zweiter Ehe von Frau Düllo. Dieser erweiterte das Gasthaus kurz darauf durch den Afrikasaal (so genannt wegen seiner Trophäensammlung) und einen großen Wintergarten. Die Gaststätte warb seinerzeit mit dem Titel "Haus der 1000 Plätze".
Als 1938 der angrenzende Flughafen entstand, gab es wöchentliche Tanzveranstaltungen, zu denen junge Frauen aus der Region mit Bussen nach Marienfeld geholt wurden. Gegen Kriegsende diente das Haus als Lazarett und Wohnheim für Amerikaner.
Bis 1967 wurde es unter dem Namen "Gasthaus Viehmeier" geführt, die neuen Pächter Rowan aus Österreich gaben das Gebäude nach einem Schwelbrand wieder auf.
1974 erwarb Bruno Kleine nach langem Leerstand die Immobilie und eröffnete im Afrikasaal sein erstes Modegeschäft. Mit dem Neubau der Bekleidungsfiliale wurde die eigentliche Gaststätte an die Familie Seifert verpachtet, die sie unter dem Namen "Le Cog Dor" 10 Jahre führte.
Nach weiteren umfangreichen Renovierungsarbeiten öffnete das "Deutsche Haus" mit neuen Gästezimmern 1999 wieder seine Türen.












